Energieeinsparungen

Nur noch 10% der Energie eines durchschnittlichen Hauses aus dem momentanen Bestand wird für die Heizung benötigt.

Wer Energie einsparen will, muss zunächst einen Mehraufwand betreiben. Durch die Einsparungen der Energiekosten ist irgendwann ein Zeitpunkt erreicht, an dem sich der Mehraufwand gegenüber der Kostenersparnis amortisiert hat.

Untersuchungen des Passivhaus-Instituts in Darmstadt haben bereits vor einigen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass die Kosten überproportional ansteigen, wenn es sich um ein Niedrigenergiehaus mit hohem Dämmstandard handelt.

Erst zu dem Zeitpunkt, an dem ein herkömmliches Heizsystem nicht mehr notwendig ist und dafür mit vergleichbaren Kosten eine hochwertige Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) eingesetzt werden kann, sinken die Mehrkosten schlagartig.

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Ein Passivhaus mit kontrollierten Wohnraumlüftung mit WRG benötigt für die Beheizung im Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als 15 kWh (entspricht ca. 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas) pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

Das entspricht einer Einsparung von mehr als 90 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch in bestehenden Wohngebäuden. Zum Vergleich: Ein Neubau nach gesetzlicher Vorschrift (EnEV 2009) mit herkömmlichem Heizsystem benötigt immer noch 6-10 Liter Öl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

 

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