Luftqualität

Die Wohnqualität eines Passivhauses wird erheblich durch die kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage gesteigert. Da die Zahl der Allergiker immer größer wird und die Außenluft von Pollen, Bakterien, Sporen etc., welche über die Atemluft in unseren Körper gelangen, zunehmend angereichert ist, bietet die Lüftungsanlage einen sicheren Schutz den Eintritt Allergie auslösender Stoffe zu vermeiden. Die eingesetzten Filter bieten dem Allergiker eine enorme Verbesserung der Luftqualität, welche durch Fensterlüftung und damit verbundenen Eintritt der Substanzen nicht zu erreichen ist. Allergien können weiterhin durch Schimmelpilzbildung ausgelöst werden, welcher durch eine hohe Raumluftfeuchte entsteht. So sollte der Feuchtigkeitsgehalt in den Wohn- und Schlafbereichen von Allergikern nicht über 60% ansteigen. Dies wird bei Passivhäusern durch die Vermeidung von Wärmebrücken (feuchte Wände können nicht entstehen) im Vorfeld vermieden. So liegt die Raumluftfeuchtigkeit im Passivhaus häufig um die 40-50%.

Betrachtet man die Messdaten anhand der Studie, so zeigt sich, dass die gemessene Raumluft in den untersuchten Projekten mit mehr als der Hälfte zwischen 40 – 50% liegt. Die Raumluftfeuchte wird eher unterschritten als überschritten und führt somit zum Ergebnis, welches in den Abbildungen zu sehen ist. Mit über 77% wird die Raumluftfeuchtigkeit in einem Passivhaus als sehr angenehm empfunden und bestätigt damit das zuvor erwähnte Behaglichkeitsgefühl in einem Passivhaus. Das Empfinden von zu feuchter Raumluft tritt in den seltensten Fällen auf, eher kann es zu einer wahrgenommen trockenen Luft kommen.

 

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