Spende für die Kinderkrebshilfe Aachen

 

Spende Kinderkrebshilfe Aachen 2015 001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doris Sommer übergibt die Spende an Prof. Dr. med. Rolf Mertens

Freunde, Kunden, Interessierte und Mitarbeiter folgen einer Einladung der Fa. Sommer Baustatik GmbH. Geladen wurde zu einer der ersten Veranstaltungen in den neuen Versammlungsräumen der Begegnungsstätte in Immerath mit dem Gastredner Bernd Osterhammel.

In seinen Vorträgen geht es Bernd Osterhammel um die Kernthemen des Lebens die ihm bewusst geworden sind aus der Arbeit mit Unternehmern. In seiner intensiven Arbeit ist ihm klar geworden, dass es immer die gleichen Themen sind die die Menschen bewegen. „Die uns Menschen einengen, die uns veranlassen etwas zu tun oder zu lassen. Wenn wir diese Themen bearbeiten, entwickelt sich in uns eine Schöpferkraft die sehr gut ist für den einzelnen Menschen aber auch für jede Firma und für jede Unternehmung.“

Seit über zehn Jahren trainiert Bernd Osterhammel Führungskräfte aller Couleur mit dem Thema Pferdeflüstern für Manager und gibt dabei entsprechende Kenntnisse aus seinem Leben weiter. Eindrucksvoll schildert er wie Vertrauen und Respekt die geniale Basis für ein funktionierendes Miteinander ist.

Viele Eindrücke und Impulse nahmen die Besucher an diesem Abend mit nach Hause.

Wie immer, zu solchen Events und Veranstaltungen, bietet die Fa. Sommer Baustatik GmbH den Gästen die Möglichkeit, für einen guten Zweck zu spenden. An diesem Abend kamen 945 Euro zusammen. Der Betrag wurde von der Fa. Sommer großzügig auf 1500 Euro aufgestockt und persönlich an Prof. Dr.med. Rolf Mertens im Klinikum Aachen überreicht.

Immer häufiger ist es notwendig, dass die Kosten für zum Beispiel für medizinische Forschung, medizinische Ausstattung oder Spielgeräte für das Westfälische Kinderzentrum durch Spendenmittel finanziert werden müssen.

Die Fa. Sommer Baustatik GmbH spendet inzwischen Traditionell für die Krebsstation.

Lange Flure in Hoffnungsgrün, fahle Neonbeleuchtung und trockene, klimatisierte Luft bestimmen auch hier auf den ersten Blick das Bild, doch beim zweiten Hinsehen ist erkennbar, dass mit einigem Engagement der Aufenthalt für die jungen Patienten so angenehm wie möglich gestaltet werden soll.
Türen und Wände sind mit bunten Motiven bemalt und das Ärzte- und Schwesternteam stellt sich auf einem Plakat mit Fotos vor. „Wir müssen die räumliche Lage atmosphärisch kompensieren.”, sagt Oberarzt Dr. Rolf Mertens.
Großen Anteil daran haben die Spenden und der Förderkreis „Hilfe für krebskranke Kinder“

Mertens freut sich über die „exzellente Zusammenarbeit” mit dem Förderkreis und den Spenden, mit deren Hilfe schon viele Geräte für die Station angeschafft und für die Gestaltung einiger Zimmer eingesetzt wurde.
Gemeinsam hat man sich auch dafür eingesetzt, dass die Behandlung durch eine Stammzellentransplantation nun in Aachen möglich ist.
16 Patienten befinden sich im Augenblick auf der Station, vom Kleinkind bis zur 17-Jährigen, etwa 30 Patienten sind insgesamt pro Jahr hier.
Die Behandlung erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten. „Die Kinder wissen alle, was sie haben”, betont Mertens das offene und partnerschaftliche Verhältnis zwischen Personal und Patienten.

Im Moment ist nur eines der Zimmer belegt, die im Klinikjargon „Bad Aachen” genannt werden; gemeint sind damit die Isolierzimmer, in die Kinder verlegt werden, deren Immunsystem nach der Chemotherapie so geschwächt ist, dass sie nur in einer sterilen Umgebung bleiben können.
In der Klinik sei noch kein Kind gestorben, sagt Mertens, erinnert aber damit an einen unangenehmen Aspekt, der nicht verdrängt werden kann. Die Heilungschancen liegen bei etwa 75 Prozent.
Wenn alle medizinischen Möglichkeiten versagen, dürfen die Eltern die letzte Zeit mit ihrem Kind zu Hause verbringen.

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