Innenraumtemperatur darf festgelegte Grenzwerte nicht übersteigen.

 

2014-03-ROMA_ PENTO Ja, auch diese Werte schreibt die Energieeinsparverordung vor. Dieser Passus wird allgemein weniger beachtet ist  aber wichtig. Die Innenraumtemperatur spielt bei den aktuellen und auch zukünftigen Bauverordnungen eine bedeutende Rolle und gehört zum Gesamtkonzept der Planungen.

Bild: Roma KG

Bei der Energieeffizienz hat auch der sommerliche Wärmeschutz einen hohen Stellenwert. Müssen Kühlungsmaßnahmen getroffen werden, die den Einsatz von Energie bedeuten,  wiederspricht das den Anforderungen der EnEV für Neubauten. Der Einsatz von Kälte- und Klimatechnik treibt die Betriebskosten und damit die Energiekosten in die Höhe.

Der Trend zu großflächigen Glasfassaden ist in der Architektur bei Büro- und Wohngebäuden ungebrochen. Im Winter führt dies zur Steigerung des Wärmeeintrags und reduziert damit den Heizenergiebedarf. Doch im Sommer ist der Eintrag der Solaren Energie eher unerwünscht.

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Bild: Fa. Sommer Passivhaus GmbH  Beispiel für eine Kombination
von Innen- und Außen Sonnenschutz mit unterschiedlichen Materialien
und Lösungen an der neuen Kreissparkasse in Erkelenz.

 

Leistungsfähiger Sonnenschutz ist eine gute Lösung. Fassadenintegrierte- oder vorgehängte Lösungen wie Rollläden oder Außenjalousien sind am effizientesten und verleihen architektonisch betrachtet, den Fassaden einen individuellen Charakter. Sonnenschutzsysteme bieten also Komfort, Schutz und energetische Vorteile in Kombination mit Ästhetik für das Gesamtobjekt.

Es ist eine Kombination von Vorbaurollladen und Textilscreens als Blendschutz integriert  möglich. Sie verhindern Blendung, spenden Schatten und erlauben trotzdem den freien Blick nach draußen. Das ist ein zusätzlicher Komfort.

Komfort bietet heute auch eine Steuerung über moderne Haustechnik. Komfortable Bedienung ohne Rollladengurt bietet Privatsphäre auf Knopfdruck. Funkfernsteuerung von Licht und Schatten von jeder Stelle des Hauses aus ist noch bequemer. Morgens vom Bett aus die Rollladen hochfahren oder abends von der Couch aus herunter.

Wer es ganz individuell haben möchte, setzt sein Smartphone ein. Ein kleines Programm erlaubt dem Hausbewohner von unterwegs per Fingerzeig den Sonnenschutz auf die gewünschte Position zu fahren. Alles ist möglich.

 

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Bild: Fa. Sommer Passivhaus GmbH

 

Bei den Materialien ist Kunststoff oder eine Kombination aus Alu mit integrierter stabiler Isolierschäumung möglich. Eine große Farbauswahl erlaubt die individuelle Fassadengestaltung ganz nach Wunsch und Geschmack. Bei den Textilscreens stehen auch unterschiedliche Gewebearten zur Verfügung. Die Wirkungsweise und Effizienz des Sonnenschutzes bei Textilscreens hängt die  auch von der Kombination von Farbton und Gewebeart ab.

Die Abschattungssysteme können mit einem automatischen Feuerschutz integriert werden. Über die Steuerung von Rauch- und Feuermelder lassen sich die Rollladen sofort hochfahren und machen damit im Brandfall die Fluchtwege frei.

Sinnvoll ist eine frühzeitige Einplanung für den Sonnenschutz um zusätzliche Kosten für den nachträglichen Einbau zu vermeiden. Auch die baulichen Maßnahmen können nicht unerheblich sein und der optische Eindruck der Fassade wird oft zum Nachteil verändert.

Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes wird nach DIN 4108-02 „Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden“ beschrieben. Aktuell gültige Fassung ist 2013-02. Die Norm macht Vorgaben zu maximal zulässigen Sonneneintragskennwerten, damit ein behagliches Raumklima im Sommer allein durch bautechnische Maßnahmen, ohne den Einsatz von Klimaanlagen mit zusätzlichem Energiebedarf sichergestellt ist.

Weitere Informationen zu Sonnenschutzlösungen: www.roma.de

Weitere Informationen zur EnEV: enev-online.de

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