EnEV 2013/2014, was wird daraus?

Energieeffiziente Gebäude in Europa, Ziel der europäischen Rechtsprechung. Die Umsetzung dieser Richtlinie betrifft alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Wie die Entwicklung seit 1995, damals noch unter dem Begriff „Wärmeschutzverordnung“ bis 2016 aussieht ist an der Tabelle ablesbar. Wichtig ist die Stufenweise Verschärfung  in 2014 und 2016 um jeweils 10%. Dies bezieht sich auf die Anforderung  in der Verbesserung der Qualität der thermischen Hülle. Die primärenergetischen Anforderungen werden zeitgleich um jeweils 12,5% angehoben.

2013_Energiestandards Tabelle

Grafik und Textpassagen: Quelle   Werner Friedel

Selbst wenn die Verordnung Ende 2013 Inkrafttreten soll, ist sie immer noch weit vom Passivhausstandard entfernt.

Denn, ein Neubau nach EnEV 2013/2014 liegt immer noch etwa um den Faktor 2,5 über dem eines Passivhauses. Nach dieser Vorgabe realisierte Gebäudes lassen sich nachträglich nicht mehr wirtschaftlich auf die Qualität eines Niedrigenergiegebäudes oder gar auf die eines Passivhauses ertüchtigen. Das liegt meist an der fehlenden Zugänglichkeit diverser Baukomponenten.

Den zukünftigen europäischen Energiestandard werden nur noch „Niedrigstenergiegebäude“ erreichen. Häuser dieser Art werden zusätzlich mit Systemen zur Nutzung erneuerbaren Energie ausgestattet. Im Privatbereich sollen, ab 2021, nur noch Häuser mit diesem Stand eine Baugenehmigung erhalten.

Hier sind Passivhausbesitzer und Planer eindeutig im Vorteil. Neubauten erfüllen bereits die geplanten europäischen Normen. Für Sie ist der Blick in die Zukunft beruhigend.

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