Ein Aufschrei wird heut zu tage bei twitter, facebook, den Medien usw. für Themen in die Welt gesetzt die solch ein Brimborium nicht wert sind. Da gibt es ganz andere.

 

2013_03_08_Batterie

 

z.B. die versprochenen 50 Millionen Fördergeld, die Energiespeicher für den Eigenverbrauch leichter stemmen ließen. 70 konkurrierende Gebäudespeichersysteme gibt es aktuell. Die Fördergelder hätten im Privathausbau eine Photovoltaikanlage wieder interessant gemacht, Forschung und Entwicklung hätten neue Impulse bekommen.

 

Hätte. Hätte Bundesumweltminister Altmaier am 26. Februar 2013 die geplanten Fördergelder nicht wieder gestrichen.

Bei Plusenergiehäusern stellt sich jeder die Frage, wie sieht es aus, wenn wie im Winter 2012/2013 die Sonne besonders wenig schien, gibt es bezahlbare, leistungsfähige und standfeste Stromspeicher? Ob beim Smartphone, Laptop,  E-Bike, Elektroauto, Photovoltaik oder Kraftwerken, bei den Speichertechniken stehen wir erst am Anfang.

Dabei ist wohl die größte Herausforderung bei der Solarstromgewinnung, den wetter- und tageszeitabhängigen Energieträger Sonne jederzeit zur Verfügung stellen zu können. Selbst erzeugten Solarstrom länger nutzen als die Sonne scheint. Das macht doch erst wirklich unabhängig.

2013_03_08_Solar

Für aktuelle Anlagen müssen Kosten ab ca. € 10.000 einkalkuliert werden. Was bekommt man dafür? In der Regel eine Anlage mit Li-Ionen-Technologie. Eine aufwendige Steuerung und wie gesagt, wir stehen hier erst am Anfang. Erfahrungen zur Standfestigkeit fehlen fast ganz. Die Systemhersteller versprechen eine Lebensdauer von 20 Jahren. Das kann auch zu lange sein. In 20 Jahren gibt es sicher längst effizientere und kostengünstigere Systeme. Langlebige Produkte nach dem Mielesystem sind oft zu teuer in der Anschaffung und nach einigen Jahren technisch veraltet. Je nach Technologiebereich funktioniert das Mielesystem einfach nicht. Hier ist es wie im Fahrzeugbau, Elektrowagen setzten sich noch nicht durch. Zu teuer, zu wenig Leistung, zu lange Ladezeiten, hohes Gewicht sind einige Gründe dafür.

(Bilder: microsoft)

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