Wohnungsbau in Zeiten der Kriesen und Inflationsgefahr.

 

Anzahl Wohungsbaugenehmigungen in Tausen.

Anzahl Wohungsbaugenehmigungen in Tausen (Daten: statistisches Bundesamt. Grafik: Sommer-Passivhaus GmbH)

 

Die zurzZeit vorherschenden Themen bewegen viele Menschen und sie fangen an zu Suchen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit. Schon in früheren Zeiten gaben Wohnimmobilien eine solche Sicherheit. Und heute?

Das statistische Bundesamt macht in Zahlen deutlich, seit 2008 steigt die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland.

Die Bundesbank gab zum Thema Verbraucherpreises im Dezember Entwarnung. Die Verbraucherpreise würden von 2,1% in 2012 auf 1,5% in 2013 sinken und dann wieder auf 1,6% in 2014 anziehen.

Wahlergebnisse in südeuropäischen Ländern, offenen Geldhähne im Euroland und der anhaltend hohen Geldpreis führen zu einem gewissen Misstrauen.

Dann ist da noch der Run auf Immobilien mit einem in der Folge ansteigen der Preise für Haus und Handwerker.

Dass sich die Entscheidung zu Wohneigentum lohnt, dafür stehen zwei Faktoren: Absolut niedrigen Zinsen und die gestiegene Bautätigkeit. Die niedrigen Zinsen können einen Teil der gestiegenen Baukosten wieder auffangen. Und sie drücken die monatlichen Belastungen. Die Nachfrage ist nicht zuletzt aus diesem Grund ungebrochen hoch.

Ein vernünftiger Bauherr sollte unter den derzeit günstigen Bedingungen und den politischen und finanzpolitischen Gründen auf keine Fall um jeden Preis bauen. Fachliche Beratung ist hier das Gebot der Stunde. Und zwar vor der Unterschrift auf dem Vertrag. Wertsteigerung und Erhaltung ist eine Frage der technischen Ausstattung. Die  Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 ist die aktuelle Mindestanforderung.

Der clevere Bauherr nimmt die Fördergelder der KfW und günstige Darlehen mit und entscheidet sich, wenn der finanzielle Rahmen es zulässt, für die nächste Stufe der EnEF die ab 2014 kommt oder gleich für ein Passivhaus, das den Anforderungen für 2021 entspricht. Wer man hier noch draufsetzen kann, ist regenerative Energieerzeugung. Solartherme und Photovoltaik bieten das bereits als ausgereifte Technik. Mit Wärmepumpe, Erdwärme, Abwasserwärmerückgewinnung und Windgeneratoren läßt sich das alles noch steigern. Damit steigen zwar die Kosten aber auch die Unabhängigkeit von Energieversorgern.

Was bleibt noch? Die Lage. Natürlich die Lage. Sie will gut gewählt sein. Risiken können Baumaßnahmen, Straßen, Bahnanlagen, Ansiedlung von Industriegebieten, Naturgegebenheiten sein.

Werden alle Regeln beachtet, ist das Gefühl der eigenen vier Wände und eine gute Sicherheit im Alter ein emotional hoher Wert.

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