Was können wir selbst tun?

Ein multilaterales Projekt, dessen Schwerpunkt auf den Umweltproblemen Europas und der Suche nach Lösungsmöglichkeiten liegt. Aktiv werden und dadurch andere zum verantwortungsvollen Mitmachen bewegen, lautet die Devise der teilnehmen Länder: Rumänien, Polen, Italien, Spanien, Frankrei und Deutschland.

Eine Woche sind Delegationen aus den genannten Ländern Gast der Europaschule/Realschule in Erkelenz. 22 Schüler im Alter von 12 bis 19 Jahre und 13 Lehrer. Von der Realschule ist die Klasse 9a mit dabei. Sie wird von den Lehrern Dominique Pierre, Martha Schrader und Katrin Berins betreut.

 

Arbeit der Europaschule Bauen früher und Heute

Arbeit der Europaschule Bauen früher und Heute

Die Idee in diesem Projekt, das über zwei Jahre läuft,  Schüler und Lehrer tauschen sich über Umwelt- und Zukunftsprojekte ihrer Region aus. In Erkelenz treffen sie sich bereits zum vierten Mal. Zuvor fanden Arbeitswochen in Slatina (Rumänien). El Puerto (Spanien) und Orléans (Frankreich) statt.

Durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten soll ein langfristig angelegtes Netzwerk zum Thema Klimawandel entstehen, das sowohl auf theoretischen Überlegungen als auch auf praktischem Handeln basiert. Dabei sollen die landschaftlichen Besonderheiten der Teilnehmerländer herausgestellt werden mit dem Ziel, die biologische Vielfalt in Europa zu erhalten und die durch die Menschen bedrohten Ökosysteme wieder herzustellen. Jedes Land führt dazu Untersuchungen  von Flora und Fauna im Wechsel der Jahreszeiten sowie der Gesundheit und Lebensweise der Menschen in seiner Region durch mit dem Blick auf umweltschädigende Faktoren.

Dafür werden arbeitsteilige Beobachtungs- und Fragebögen erstellt. Auswertungen und Zwischenergebnisse in Form von Postern, PowerPoint-Präsentationen, Filmen und Kurzberichten werden zunächst mittels eingerichteter Blogs ausgetauscht, bei den internationalen Treffen diskutiert und zusammen gefügt und anschließen an die Schule und die lokalen Medien weiter gegeben.

Mit der Arbeitssprache Französisch haben die Schülerinnen und Schüler während der Dauer des Projekts zahlreiche Gelegenheiten, ihre sprachlichen Kenntnisse anzuwenden und zu verbessern. Während der Treffen lernen Sie außerdem die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Teilnehmerländer kenn und können dadurch angeregt werden, weitere Sprachen zu lernen.

„Handeln für die Zukunft“ bedeutet weiterhin , den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich für ihre Zukunft zu engagieren, Gefühle auszudrücken, Verantwortung gegenüber der Natur zu übernehmen und als Multiplikator die neu erworbenen Kenntnisse und Eindrücke innerhalb und außerhalb der Schule weiter zu tragen, was alles in allem letztendlich heißt, sie auf den Weg zu bringen, mündige Bürgerinnen und Bürger zu werden.

<img class="aligncenter wp-image-3183 size-large" src="http://www Get More Info.sommer-passivhaus.de/wp-content/uploads/2014/04/2014-04-10-Gruppe-Garten-A1-800x490.jpg" alt="2014 04 10 Gruppe Garten A" width="595" height="364" srcset="https://www.sommer-passivhaus.de/wp-content/uploads/2014/04/2014-04-10-Gruppe-Garten-A1-800x490.jpg 800w, https://www.sommer-passivhaus.de/wp-content/uploads/2014/04/2014-04-10-Gruppe-Garten-A1-300x183.jpg 300w, https://www.sommer-passivhaus.de/wp-content/uploads/2014/04/2014-04-10-Gruppe-Garten-A1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" />Bild: Sommer Passivhaus GmbH

 

Unter dem Aspekt, Was können wir selbst tun, war die Besichtigung eines bewohnten Passivhauses ein beeindruckendes Beispiel wie wenig Energie ein Haus benötigt, wenn es im Standard der Zukunft gebaut ist. Die spanische Lehrerin fragte, warum denn nicht schon viel früher solche Häuser gebaut wurden. Nachdem sie sich selbst von einem Passivhaus überzeugen konnte, wolle sie von Spanien nach Erkelenz ziehen. Nun, das Muß sie nicht gleich tun, wenn sie aber ihre Überzeugung mit in ihr Heimatland nimmt, und dort berichtet, hat sie einen wichtigen Schritt für „Handeln für die Zukunft“ getan.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.