Ja, immer wenn sie benötigt wird.

Nicht nur im Job, auch im persöhnlichen Bereich beweist der Erkelenzer Unternehmer  Adolf Sommer wieder was in ihm steckt.

Er wollte es wieder wissen, in Zürich am 19.07.2015

ironman_9Bild: maastrichtbereikbaar

3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen, das sind in dieser Reihenfolge zu bewältigende Disziplinen. Das ist sehr anspruchsvoll.

Ein Unternehmer hat nicht immer die Zeit sich dafür intensiv vorzubereiten und zu trainieren. Doch ein professioneller Trainingsplan, ohne Rücksicht auf Wind und Wetter, brachte ihn auf den notwendigen Fitnesstand. Das Schwimmen und Radfahren brachte er hervorragend hinter sich. Der anschließende Marathon musste wegen der enormen Hitze aufgegeben werden.

Doch wenn sich jemand so lange und intensiv auf ein großes Ziel vorbereitet, soll das nicht vergebens gewesen sein. Schnell wurde ein neues Ziel ins Auge gefasst. Der Ironman in Zürich wurde einfach als intensives Training abgehakt und zum Ironman in Maastricht-Limburg angemeldet. Termin nur 2 Wochen später am 2. August 2015. Übrigens der erste in dieser Stadt.

Vor einzigartiger Kulisse, bestem Rennwetter und fantastischer Stimmung starteten rund 1.000 Athleten am Sonntagmorgen die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke in der Maas, bevor sie auf die 180 Kilometer lange Radstrecke durch die wunderschöne Region Limburg gingen. Der abschließende Marathon durch die Innenstadt von Maastricht und über den St. Pieter Hill sorgte für Gänsehaut pur – tausende Zuschauer verwandelten die Strecke in einen wahren Triathlon-Kessel.

 

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Bilder: finisherpix

 

Nicht nur Wetter, Umgebung und Stimmung stimmten diesmal, mitgetragen wurde er von einer tollen Atmosphäre und dem Gedanken, dass der Zieleinlauf eine große Belohnung für die erbrachte Leistung ist.

Seine persönlichen Daten: Schwimmen 01:20:35, Radfahren 07:10:39, Marathon 07:33:31

Gesamtzeit: 16:32:38

Triathlon ist mehr als die Summe seiner drei Sportarten. Es sind spezifische physiologische, biomechanische und sensorische Anpassungen erforderlich, um die Disziplinen erfolgreich miteinander zu verbinden. Die Fähigkeit mit ermüdeter Muskulatur schnell zu Laufen ist im Triathlon erfolgsentscheidend.

Was ist beim Laufen im Triathlon anders?

Zum einen die physiologischen Veränderungen.
Der Laufpart im Triathlon ist bei gleicher Geschwindigkeit wie beim isolierten Laufen nur mit einem erheblich höheren Energieaufwand zu bewältigen. Subjektiv fühlt sich laufen im Triathlon daher wesentlich anstrengender an.

Gesteigerte Atemfrequenz

Wegen zunehmender Erschöpfung der Glykogenreserven kommt es zu einer vermehrten Fettoxidation. Die Verbrennung von Fettsäuren benötigt jedoch acht mal mehr Sauerstoff, als die Verbrennung von Kohlenhydraten. Dies führt häufig zu einer stark erhöhten Atemfrequenz (Hyperventilation), welche durch die fortschreitende Ermüdung der Atemmuskulatur noch zusätzlich verstärkt wird.

Erhöhte Herzfrequenz

Im Laufe des Wettkampfes kommt es häufig durch starkes Schwitzen und unzureichende Flüssigkeitsaufnahme zu einem nicht unerheblichen Flüssigkeitsverlust. Dadurch verschlechtern sich die Fließeigenschaften des Blutes. Das Blut wird zähflüssiger und das Herz muss häufiger Pumpen um den Blutstrom dennoch aufrecht zu erhalten. Der Puls steigt.

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