Wir tun´s, Ökostrom für Energiewende und Energiewirtschaftswende. Wir reden nicht nur, sondern packen die Energiewende aktiv an.

 

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Das tun wir für Sie schon seit vielen Jahren. Denn wir bauen Ihre Passivhäuser und unterstützen Sie in der Überzeugung Ihren Beitrag für die Zukunft zu leisten. Unabhängig von fossilen Energieträgern sein ist ein sehr beruhigender Gedanke. Unterstützt wird er zusätzlich durch den Bezug von Ökostrom.

Bild: Sommer Passivhaus GmbH

 

Die Photovoltaik Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes erzeugt p.a. ca. 7.500 kWh Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug gehört zur Fahrzeugflotte der Fa. Sommer Passivhaus.

Dazu passt der Bezugsstrom, aus 100 % Ökostrom. Der Unterschied liegt in der Herstellung. Atomkraftwerke, Kohle oder Gaskraftwerke erzeugen ihn mit allen bekannten Nachteilen. Ökostrom hingegen wird aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser, Sonne, Biomasse oder Erdwärme gewonnen.

Wie sind die Angebote auf dem Markt überprüfbar? Dazu gibt es verschiedene Label und Gütesiegel. Sie sollen für Transparenz und Verlässlichkeit sorgen.

Für Zertifikate ist die Zusammensetzung des Stroms (aus welchen Quellen und zu welchen Anteilen) entscheidend. Sie sagen jedoch nichts über die Qualität des jeweiligen Ökostromtarifs aus.

Für die Qualität des Ökostromtarifs geben Gütesiegel Auskunft. Dass ein bestimmter Teil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird, ist in den meisten Fällen Voraussetzung. Die Anlagen dürfen auch ein bestimmtes Alter nicht überschreiten.

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Der TÜV Nord bestätigt mit seinem Zertifikat Energieversorgern, Stromerzeugern und Stromhändlern, dass der Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Das umfangreiche Zertifizierungsverfahren und die in den Standards beschriebenen Kriterien können für ein Ökostromprodukt geprüft und bescheinigt werden.   Weitere Informationen direkt über den TÜV NORD.

Wesentliche Kriterien sind:

  • Nachweispflicht zur Erzeugung und Herkunft
  • Bilanzierung des zertifizierten Stromproduktes
  • Vermarktung des zertifizierten Stromproduktes
  • Kundenkommunikation
Gütesiegel des TÜV Nord

 

Der TÜV SÜD bietet zwei Zertifikate an, die dem jeweiligen Kriterienkatalog genügen müssen.

 

Einfaches CMYKDas ok-power-Label ist ein unabhängiges Qualitätssiegel für Ökostromprodukte. Ziel ist es, den Stromverbrauchern unter der Vielzahl von Ökostromtarifen diejenigen sichtbar zu machen, die besonders förderlich für die Energiewende sind.

Das Siegel wird vom EnergieVision e.V. vergeben, einem gemeinnützigen Verein, dem unter anderem das Öko-Institut und das Hamburg Institut angehören. Die Kriterien werden von einem Beirat aus sehr erfahrenen und renommierten Experten entwickelt und laufend überprüft.

Gütesiegel der EnergieVision e.V.

 

  • Die Kriterien setzen an vier entscheidenden Merkmalen für glaubwürdigen Ökostrom an:
  • Der gelieferte Strom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energien
  • Verbraucherfreundliche Tarifbedingungen
  • Keine Beteiligung der Anbieter an Atom-, Braunkohle- und neuen Steinkohlekraftwerken

Sinnvolle und wirksame Förderung der Energiewende zusätzlich zu den staatlichen Instrumenten, wie z.B. dem EEG

Die Förderung der Energiewende durch die Ökostromanbieter erfolgt über drei mögliche Modelle:

Innovationsfördermodell: Der Stromanbieter führt einen definierten Anteil (zwischen 0,2 und 0,5 ct. je kWh) aus den Erlösen des Ökostromtarifs in einen unternehmensinternen Fonds ab, aus dem innovative Projekte wie Stromspeicher, Effizienzmaßnahmen oder virtuelle Kraftwerke finanziert werden, die die Energiewende voranbringen bzw. beschleunigen.

Initiierungsmodell: Der Anbieter verpflichtet sich, in Abhängigkeit von seinem Ökostromabsatz den Bau und die Finanzierung von erneuerbaren Kraftwerken fortlaufend zu initiieren und das Risiko für die Planung zu übernehmen.

Händlermodell: Der Anbieter beschafft überdurchschnittlich viel Strom aus neu gebauten Anlagen und fördert durch diese Nachfrage den Zu- und Ausbau erneuerbarer Energien. Der gelieferte Strom stammt zu einem Drittel aus Kraftwerken, die nicht älter als 6 Jahre sind und zu einem weiteren Drittel aus Anlagen, die nicht älter als 12 Jahre sind.

Beliefert ein Anbieter alle Privat- und Kleingewerbekunden mit ok-power-zertifiziertem Strom, erhält er das Siegel ok-power-plus. So werden Stromanbieter gekennzeichnet, die sich in vollem Umfang für die Energiewende engagieren.

 

Druck

Der 1998 von verschiedenen Natur- Umwelt- und Verbraucherverbänden ins Leben gerufene Der Grüner Strom Label e.V. hat als Gründungsmitglieder u. a. den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), den Naturschutzbund Deutschland (NABU) sowie EUROSOLAR.

Gütesiegel "Grüner Strom Label"

 

Über die Kennzeichnung soll den Verbrauchern ein empfehlenswertes Angebot von grünem Strom geschaffen werden. Dieser muss gemäß den Kriterien aus naturverträglich aus regenerativen Quellen erzeugt sein. Die gesetzlich vorgeschriebenen Herkunftsnachweise des Umweltbundesamtes müssen die Stromanbieter verwenden. Zusätzlich muss eine Kopplung des Herkunftsnachweises mit der zugrunde liegenden Strommenge vorliegen. Der Stromanbieter muss also echte Ökostrommengen bei einem regenerativen Kraftwerk einkaufen. Die virtuelle Übertragung von Umweltvorteilen (RECS-Zertifikate) ist beim Grüner Strom Label nicht zulässig.

Ein Kernkriterium, dass die Stromanbieter mit einem festen Betrag je verkaufter Kilowattstunde den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Bisher konnten so mehr als 1.000 Erneuerbare-Energien-Projekte realisiert und co-finanziert werden.

 

Das RECS-Zertifikat wird von Verbraucherschützern nicht als Gütesiegel anerkannt. Sie werfen der Organisation vor, Atom- oder Strom aus Kohlekraftwerken auf legalem Wege umzuetikettieren und so eine Täuschung der Verbraucher in Kauf zu nehmen. Die Organisation versteht sich allerdings auch als Zertifikathändler und nicht als Gütesiegel für Ökostrom.

Der beste Strom ist der, den man nicht verbraucht. Ohne ihn geht es auch in Zeiten eines gesteigerten Energiebewusstseins nicht. Ein Passivhaus mit sehr niedrigem Primärenergieverbrauch in Kombination mit Ökostrom und zertifiziertem Herkunftsnachweis ist der richtige Schritt in die richtige Richtung.

 

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