Machen Sie sich auf den Weg dahin!

 

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Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal:

„Wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein“

 

Bild: Fa Sommer Passivhaus GmbH

Sich auf Veränderungen einstellen, erfordert oft auch Mut. Mut bedeutet auch aktiv und vorausschauend zu planen. Die Initiative ergreifen ist angesagt. Das ist nicht für jeden Selbstverständlich und das Wohnen so früh wie möglich oder am besten gleich auf die Zukunft auszurichten, beantwortet die Frage: Wie möchte ich im Alter leben, leichter.

Das Thema Bungalow, das zurzeit in vielen Zeitschriften und Medien auftaucht, ist aber kein „neuer Trend“ sondern, betrachtet man die demographischen Entwicklungen, eher eine Notwendigkeit.

Produkte, die altersgerecht und gute Lösungen sind, sind vielfältig vorhanden und es kommen immer neue hinzu. Da stellt sich die Frage, wieviel Barrierefreiheit brauche ich? Diese Frage lässt sich mit Checklisten und guten Beratern weitgehend und sinnvoll lösen. Wenn für den einen eine tiefe Eingangsschwelle von 2cm schon Barrierefrei bedeutet, kann sie für den Rollstuhlfahrer ein Problem darstellen. Individuelle, den Bedürfnissen der Bewohner angepasste Maßnahmen sind die Lösungen. Oft sind es einzelne Maßnahmen mit großen Erleichterungen.  Absolute Barrierefreiheit ist im Wohnungsbestand nur schwierig oder mit großem Aufwand zu erreichen. Selbst im Neubau, bei dem von Anfang an die Planungen darauf ausgerichtet sind, ist nicht immer alles umsetzbar. Doch bietet der Neubau enorme Vorteile um die Wünsche für barrierefreies Wohnen zu verwirklichen.

Noch einmal zurück zu den demographischen Veränderungen. Das Pestel-Institut kommt 2013 in einer Studie zu dem Ergebnis, auf die steigende Anzahl älterer Menschen ist der Wohnungsmarkt nicht vorbereitet. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland gut 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein. Das sind 40 % mehr als heute. Gleichzeitig werden die Ausgaben im Pflegebereich explodieren. Ein Teil der Kosten ließe sich vermeiden wenn genügend barrierefreier Wohnraum zur Verfügung steht. Entscheidend ist hier die Möglichkeit der Ambulanten Pflege zu Hause. Sie lässt es letztendlich zu, in der eigenen Wohnung zu bleiben und nicht in ein Seniorenwohnheim zu ziehen.

Es gibt Studien zur Kostensituation für ambulante Pflege und den Kosten für den Umbau zur barrierearmen Wohnung. Geht man von durchschnittlichen Pflegekosten von ca. 8000 Euro pro Jahr aus und den Umbaukosten einer Wohnung von ca. 16.000 Euro, so wären die Umbaumaßnahmen in gut 2 Jahren finanziert. Bei diesen Zahlen sind wie gesagt durchschnittliche Pflege- und Umbaumaßnahmen genannt um einmal Wert anzugeben. Pflege und Umbauten sind letztendlich individuell und für jeden Einzelfall zu betrachten.

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