Fossile Energie ist teuer. Die Gaspreise steigen auf breiter Front.

 

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(Bild: Quelle pixabay)

Einen „blauen“ Brief erhalten die etwa 160.000 Kunden von RWE, die Gas beziehen. Die Preise der Grundversorgung steigen. Und zwar um mehr als 6 Prozent. Branchenfachleute schätzen, dass RWE etwa eine Milliarde Euro Rückerstattung bekommt, die mit langfristigen Verträgen mit Ölpreisbindung Ende Juni erstritten wurden. Doch davon wird nichts an die Kunden weitergegeben. Ganz im Gegenteil, der Konzern gibt an, Netzentgelte seien schon seit Januar gestiegen. Diese wurden aber nicht an die Kunden weiter berechnet. Dafür hätten sich leicht steigende Beschaffungskosten ergeben.

Die RWE-Preiserhöhung ist nur ein Beispiel von vielen. Die Preiskurve beim Gas geht weiter nach oben. Das, obwohl man von einer neuen Gasschwemme durch „Fracking“ spricht und die Chancen für eine Schiefergasförderung in Deutschland  gut sind. Technisch erschlossen, könnte damit ein Vielfaches der bisherigen deutschen Gasreserven gefördert werden.

Aber es bleibt dabei, die Gaspreise werden weiter steigen. Seit der Ölkrise 1973 ist er um vier- bis achtmal so hoch wie vor 1973. Die durchschnittlichen Familieneinkommen haben sich im selben Zeitraum höchstens verdoppelt. Umso stärker ist die Belastung für Haushalte und Unternehmen. Deutschland ist trotz eigener Lagerstädten stark vom Import abhängig. An der Preispolitik der Exportländer haben wir leider keinen Einfluss.  Die Förderung aus eigenen Lagerstätten insbesondere aus dem Schiefergas ist sehr kostenintensiv und dürfte zu keiner Preisentlastung führen.

Für die Zukunft bedeutet das, höhere Gaspreise. Was kann der Verbraucher tun? Verstärkt andere Energiequellen nutzen wäre eine Möglichkeit, insbesondere erneuerbare und natürliche Energien.  Eine andere Möglichkeit ist den Verbrauch drastisch zu reduzieren oder noch besser, kein Erdgas zu verbrauchen. Beim Heizen ist es ohne weiteres möglich sich von Energielieferanten wie Öl oder Gas unabhängig zu machen. Die bereits seit Jahrzehnten ausgereifte Technik im Passivhausbau lässt  das zu.

Sich möglichst von den Energielieferkonzernen abzukoppeln ist verlockend und erstrebenswert. Den Strom über eine Photovoltaikanlage zu erzeugen, ist es ebenfalls. Doch richtig interessant wird das Ganze, wenn der selbst erzeugte Strom für die Nacht und bei schlechtem Wetter gespeichert und jederzeit abgerufen werden kann. Seit Mai gibt es eine Batteriespeicherförderung. Sie bietet einen Anreiz in diese Technologie zu investieren. Bis zu 50% Eigenbedarfsdeckung sind heute schon sicher möglich. Batteriespeicher stellen für die Zukunft eine Schlüsseltechnologie dar. Die Entwicklung schreitet rasant voran. Je geringer der Energiebedarf für ein Haus ist, umso größer ist die Überlegung, diesen geringen Bedarf selbst zu erzeugen und abzudecken. Passivhäuser bieten das Potenzial dafür.

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