Die einfache Form

 

Klassische Moderne mit Plus, das ist der Baustil der sehr gut zur Energiewende passt. Das Plus ist hier modernste Haustechnik in einem Energieeffizienten Gebäude untergebracht.

2008 Klewer Gartenansicht

 

 

 

 

 

 

Bauherren von heute wollen ein besonderes, nach ihren Wünschen gestaltetes Haus, aber kein modisches. Klare Kuben mit klaren Formen, Farben und einigen Bauhausanklängen. Aber alles moderat und gezielt, dass ihr Haus auch über längere Zeit seinen Wert behält und optisch nicht schnell altert.

Auch bei einem „doch eher konservativen Winkelbungalowstil“ ist eine moderne Interpretation die auf zeitlos und klare Formgebung zielt, kein Problem. Ein geräumiges Haus mit direktem Zugang zu allen Räumen, weitgehende Barrierefreiheit für den späteren Ruhestand ist eine ideale Verbindung mit einem Niedrigenergiehaus. Großzügige, besonders gegen Einbruch geschützte, ebenerdige Fenster bieten viel Licht und damit einen Wohnkomfort, der keine Wünsche offen lässt.

Für jeden Bauherren stellt sich die Frage, wo will ich Wohnen und welche Möglichkeiten bieten sich dort. Oft passt die Lage aber die Bestandsimmobilien lassen einen wirtschaftlichen Umbau und Anpassen an die eigenen Wünsche jedoch nicht zu. Sie sind einfach zu kostspielig.

Mit der Entscheidung für einen Neubau und dem Umzug vom Ortsrand ins Zentrum kann eine Nachhaltigkeits-Bilanz im Alltag verbessert werden. Es wird evtl. nur noch ein Auto benötigt, der Bahnhof, die Einkaufsmöglichkeiten und Schule sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Zurück zu weniger ist mehr.

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Zurzeit besinnt man sich wieder auf die Keimzelle der neuen architektonischen Stilrichtung des 20. Jahrhunderts. Und zwar im 21. Jahrhundert. Den Bauhausstil. Angestrebt wurde die Fertigung bezahlbarer und gestalterisch hochwertiger Produkte von Gegenständen des täglichen Gebrauchs bis zum Eigenheim für die breite Bevölkerung. Die Grundformen Quadrat, Dreieck, Kreis, dazu weiße Würfelarchitektur und Stahlrohrmöbel – das sind die typischen Begriffe mit denen Bauhaus assoziiert werden. Neben neuen Materialien lag das Augenmerk besonders auf der Formensprache, die sich sachlich schlicht und einfach zeigte. Kubische Elemente dominierten das Bild. Daraus ergibt sich ein moderner Zweckbau. Die Funktion bestimmt die Form und die Schönheit der Architektur soll sich bereits aus dem Verwendungszweck ergeben.

Nach dem Aufkommen des Bauhaus kam es zur Devise: Weniger ist mehr. Das führte teilweise zu einer fast spartanischen Strenge im Baubereich. Für manchen Betrachter auch als kalt und ungemütlich empfunden. Zahlreiche Bauherren zogen dann ab Mitte der 90er Jahre in der Architektur und Einrichtung wieder die verschnörkelte und heimatverbundene Gestaltung vor.
Mit dem verstärkten Aufkommen von nachhaltigen energieeffizienten Konzepten spielt der geringe Ressourcen-Einsatz eine wichtige Rolle. Mit einer einfachen, kubischen Formgebung des Baukörpers wird dem Wärmeverlust optimal entgegengewirkt. Große Glasflächen unterstützen dabei gleichzeitig den passiven Solarertrag. Viele Bauherren nehmen die klassische Moderne als Vorbild für ihre eigene Hausplanung – erlauben sich aber einen gewissen Interpretationsspielraum.

 

 

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